Drehorgel buchen in Lindau

Buchen Sie unsere liebevoll hergestellte Drehorgel mit dem ganz besonderen Charme der 1920er Jahre. Unser Leierkastenmann kann professionell mit seiner Drehorgel umgehen und ist ein Publikumsmagnet. Wenn man von Weitem die Klänge der Drehorgel hört, muss man einfach schauen, wo die Klänge herkommen.

Nachweislich ist die Drehorgel seit Beginn des 18. Jahrhunderts bereits als Instrument für Straßenmusiker und Gaukler bekannt. Drehorgeln wurden früher in Werkstätten gebaut, später von Orgel-Manufakturen. Unsere Violinopan Drehorgel kommt aus der bekannten Manufaktur Stüber aus Berlin.

Wenn Sie unsere Drehorgel buchen, kommt unser Leierkastenmann natürlich im Outfit der 20er Jahre, standardmässig im Streetworker Kostüm. Auf Wunsch sind natürlich auch andere Kostüme möglich, wie z.B. der Butler Look. Ebenso können Sie den Drehorgel Spieler auch im Corporate Identity Ihres Unternehmens für Ihre Gäste spielen lassen.

Wenn die Drehorgel aufgestellt ist, benötigt sie ca. 30 Minuten zur Akklimatisierung, bevor sie gespielt werden kann. Wir können auf der Drehorgel Märsche, Weihnachtslieder etc. spielen, welche von Rollen kommt. Der Drehorgelspieler und seine Drehorgel benötigen einen Platz von ca 1 x 2 m für Ihren Auftritt.

Die Drehorgel ist seit vielen Jahren erfolgreich unterwegs. Buchen Sie die Drehorgel für Kongresse, Tagungen, Messen, Geschäftseröffnungen, Jubiläen, Tag der offenen Tür oder andere Events. Sie können die Drehorgel auch für Filmproduktionen buchen.

Drehorgel buchen Lindau

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Geschichte von Lindau

Frühe Besiedlungsspuren auf dem Stadtgebiet fanden sich auf dem Höhenzug bei dem ehemaligen katholischen Friedhof von Aeschach, auf dem Festland gegenüber der Insel. Hier wurden 1878 römische Siedlungsspuren entdeckt und 1888 die Grundmauern einer ehemaligen villa suburbana freigelegt. Das Gebäude mit Hypokaustheizung stammt aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und befindet sich heute im sogenannten „Römerpark“. Eine römische Vergangenheit wird nach einem Münzfund volksmündlich ebenfalls für die heutige „Römerschanze“ angenommen, eine der drei ehemaligen Teilinseln Lindaus, für welche die ältere Bezeichnung „Burg“ existiert. Sie liegt im südlichen Hafen, begrenzt und bildet dessen östliches Ufer. Wenngleich derartige Münzfunde geringe Aussagekraft haben, kann es doch als wahrscheinlich angenommen werden, dass „ein natürlicher Stützpunkt wie die Lindauer Insel“ den hiesigen Römern bzw. Romanen während der frühen Völkerwanderungszeit als Rückzugsort diente; von einer größeren Siedlung kann allerdings nicht ausgegangen werden.

Stiftgründung und frühe Stadtentwicklung

Lindau wurde als „Lindoua“ oder „Lintoua“ urkundlich erstmals 882 in einer St. Galler Schenkungsurkunde erwähnt: Ein Cunzo oder Kunzo schenkte Güter in Tettnang und Haslach „ad Lintouam“. Allerdings kann sich diese Erwähnung nur auf das Damenstift Lindau beziehen, das als einzige Rechtsperson auf der Insel Lindau zu dieser Zeit gelten muss. Als Anhaltspunkt für Gründung und Gründer des Stifts existiert einzig das sogenannte Ludovicianum, ein in Teilen gefälschtes Schriftstück Ludwigs des Frommen, aus dem Privilegien des Stifts abgeleitet wurden. Authentische Teile erwähnen allerdings Adalbert von Rätien aus dem Geschlecht der Burchardinger als Stifter. Die Lindauer Geschichtsschreibung geht davon aus, dass Adalbert das Kanonissenstift zwischen 810 und 820 gründete und den bei Zizers geschlagenen Udalrichinger Ruadpert, Graf im Argen- und Linzgau, im neugegründeten Kloster bestatten ließ. Ein frühes kirchliches Zentrum der Insel ist die Peterskirche, bis 1180 alleinige Pfarrkirche der Insel Lindau. Eventuell bestand sie als Fischerkirche sogar schon vor dem Kloster, das als eigentliche Keimzelle der Stadtentwicklung einzustufen ist.

Ursprünglich befand sich der Markt im festländischen Aeschach. Die günstige Lage an der Kreuzung der Verkehrswege Bregenz–Buchhorn und Lindau–Kempten (Allgäu) sicherte seit der römischen Landnahme relativ durchgängige Siedlungskontinuität. Im Zuge der unsicheren Verhältnisse des Investiturstreits wurde der Markt aber 1079 aus Sicherheitsgründen auf die Insel verlegt.

Gehandelt wurden Wein, Edelobst und Gemüse von den Kulturen des Klosters St. Gallen sowie Flachs und der zum Schiffbau benötigte Hanf. Aus dem westlichen Allgäu und dem Bregenzer Wald wurde der Markt mit Schmalz, Käse und Vieh beschickt, die oberschwäbischen Bauern fuhren Getreide heran. Zu diesem Nahhandel gesellte sich bald auch der Fernhandel mit dem Süden.

Lindau als Reichsstadt

Um 1180 wurde die Pfarrkirche St. Stephan gebaut, im Jahr 1224 gründeten Franziskaner ein Kloster. 1274/1275 bestätigte König Rudolf I. die bisher erworbenen Stadtrechte. Lindau erscheint nun als eine Reichsstadt. Unter König Rudolf von Habsburg (Regierungszeit 1273–1291) wurde das Edelfräulein Guta von Triesen zur Äbtissin des adeligen Damenstiftes zu Lindau erwählt und regierte dieses bis 1340 mit großem Ruhm.

Lindau nutzte sein Münzrecht, um die den Handel störende Münzverrufung und Erneuerung der Brakteatenpfennige durch eine eigene Münzprägung, den sogenannten Ewigen Pfennig, zu beseitigen.

Bei Tiefbauarbeiten auf der Lindauer Insel beim ehemaligen Kaufhaus Heka (später May; seit Jahresende 2005 geschlossen) konnte ein vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammender Steigbaum geborgen werden. Vergleichbare Objekte sind am Bodensee nur als Rekonstruktion im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen zu besichtigen.

Für die Jahre 1496/97 ließ Maximilian I. den Reichstag in das Lindauer Rathaus (heute Altes Rathaus) einberufen. Da der König gerade Krieg in Italien führte, ließ er sich dabei durch seinen Sohn Philipp vertreten.

Vom 15. Jahrhundert bis 1826 verkehrte der so genannte Mailänder Bote, auch Lindauer Bote genannt, auf der Viamala zwischen Lindau und Mailand. Die durch Handel und Beförderung (eigene Bodenseeflotte) von Korn und Salz reich gewordene Bürgerschaft konnte die im 13. Jahrhundert erworbenen Rechte einer Freien Reichsstadt stets nutzen und auch durchsetzen.

Neuzeit

Ab 1500 lag Lindau im Schwäbischen Reichskreis. Die Pest verbreitete sich um 1500 entlang der Fernhandels- und Pilgerwege, und zu Beginn des 16. Jahrhunderts wütete auch in Lindau eine Pestepidemie. Dieses Massensterben hatte unmittelbare Folgen für den Begräbniskult. Wegen Überlastung der innerstädtischen Friedhöfe und aus Angst vor Ansteckung wurden die Toten auf Leichenkarren vor die Stadtmauern gezogen und dort bestattet. Aus dieser Zeit gibt es noch heute den Alten Friedhof in Aeschach, ebenfalls zu dieser Zeit wurde das Lindauer Pesthaus errichtet. 1635 wütete die Pest auch in den Dörfern des Lindauer Hinterlandes, so dass die Toten auf den Pestfriedhöfen in Unterreitnau, Wasserburg und Hergensweiler bestattet werden mussten.

Im Zuge der Reformation wurde Lindau 1528 evangelisch, in den Anfangsjahren unter dem Einfluss des Konstanzer Reformators Ambrosius Blarer mit Tendenz zum Zwinglianismus. Erst später wendete man sich Luther zu, und die Stadt gehörte 1529 zu den Vertretern der protestantischen Minderheit (Protestation) auf dem Reichstag zu Speyer. Ihre Bürgerschaft forderte die ungehinderte Ausbreitung des protestantischen Glaubens und schloss sich der Confessio Tetrapolitana (Evangelische Bekenntnisformulierung von Martin Bucer) an. Das Damenstift blieb katholisch, und das Franziskaner-Kloster, aus dem der erste reformatorische Prediger stammte, wurde geschlossen. Bürgermeister Michael Buchschar unterzeichnete für den Rat der Stadt Lindau die lutherische Konkordienformel von 1577.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde 1646/47 auch Lindau von den Schweden belagert (siehe Seekrieg auf dem Bodensee 1632–1648). Die Lindauer, unter militärischer Führung des Grafen Max Willibald von Waldburg-Wolfegg, des Kommandeurs der kaiserlichen Besatzungstruppen, zerstörten aber bei Nacht und Nebel Teile der Belagerungsmaschinerie und wehrten die Schweden ab. Die Verteidiger gelangten über den sumpfig verlandeten so genannten „Kleinen See“ ans Festland.

Im Jahre 1728 verwüstete ein verheerender Stadtbrand den Stiftsbezirk und einen Teil der Altstadt; der Wiederaufbau am Marktplatz erfolgte im damaligen Barockstil.

Von 1445 bis 1761 waren in Lindau 18 Personen in Hexenprozessen angeklagt. Neun Angeklagte wurden hingerichtet oder starben in der Haft. Letztes Opfer der Hexenverfolgung war Maria Madlener, die am 4. August 1730 in Lindau hingerichtet wurde.

19. Jahrhundert

Durch den Reichsdeputationshauptschluss wurde Lindau 1803 mediatisiert und verlor den Status als freie Reichsstadt. Das tausendjährige Lindauer Damenstift wurde säkularisiert. Fürst Karl August von Bretzenheim, der Stadt und Damenstift erhalten hatte, gab die Reichsstadt Lindau aufgrund eines 1803 abgeschlossenen Tauschvertrages 1804 kurzzeitig an Österreich ab.

Im Frieden von Pressburg trat Österreich am 26. Dezember 1805 Vorarlberg und damit auch Lindau an Bayern ab. 1806 erfolgte die Eingliederung in das neu proklamierte Königreich Bayern. Parallel zu den Unruhen in Tirol kam es 1809 auch in Vorarlberg zu einer Volkserhebung gegen die bayerische Regierung. Im Mai 1809 eroberten Vorarlberger Truppen unter der Leitung von Bernhard Riedmiller Lindau und sie unternahmen anschließend Vorstöße bis nach Konstanz. Diese Erhebung brach im Juli desselben Jahres wieder zusammen.

Die Anbindung an das Schifffahrtsnetz erfolgte 1824, an die Eisenbahnstrecke in Richtung Augsburg als Endpunkt der Ludwigs-Süd-Nord-Bahn 1854 mit dem Eisenbahndamm auf die Insel und die Anbindung in Richtung Bregenz im Jahr 1872. 1838 wurde in Lindau das erste eiserne Dampfschiff auf dem Bodensee, das DS Ludwig, in Dienst gestellt.

1856 entstand ein neuer Hafen mit den Wahrzeichen Löwe und Neuer Leuchtturm – der südlichste Leuchtturm Deutschlands und zugleich der einzige in Bayern.

20. Jahrhundert

1922 wurden unter Oberbürgermeister Ludwig Siebert Orte auf dem nahen Festland (Aeschach, Hoyren und Reutin) eingemeindet. Siebert wurde später zum ersten NSDAP-Oberbürgermeister Bayerns und nach Beginn der NS-Diktatur 1933 zum bayerischen Ministerpräsidenten ernannt.

Lindau behielt nach dem Ersten Weltkrieg seine Garnison mit Teilen des Infanterie-Regiments 19 der Reichswehr. Bei der Aufrüstung der Wehrmacht kamen dazu Pionier-Einheiten (Landungs-Pioniere, die auf und um den Bodensee ihre Ausbildung erhielten) und 1939 das Infanterie-Ersatz-Bataillon 488. Die beiden Kasernen wurden Péronne- und Oberst-von-Bram-Kaserne (heute: Maxhof) benannt.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs besetzten am 30. April 1945 französische Truppen kampflos Lindau. Stadt- und Landkreis wurden als Teil der Französischen Besatzungszone vom übrigen, US-amerikanisch besetzten Bayern abgetrennt und erhielten einen staatsrechtlichen Sonderstatus. 1946 konstituierte sich ein Kreispräsidium als oberstes Verwaltungsorgan. Es besaß Kompetenzen, die anderswo von einer Landesbehörde ausgeübt werden, und war rechtlich von den Landesverwaltungen Bayerns und Württembergs (bzw. Württemberg-Hohenzollerns) unabhängig. Das Gebiet diente in den folgenden knapp zehn Jahren als Landbrücke zwischen den französischen Besatzungszonen in Deutschland und Österreich.

Erst am 1. September 1955 wurde Lindau wieder in den Freistaat Bayern verfassungsrechtlich eingegliedert. Zwischen 1945 und 1949 war Hans von Herwarth der in der bayerischen Staatskanzlei für die Rückgliederung zuständige Beamte.

Durch die jährlich stattfindende Tagung der Nobelpreisträger in Lindau und die Lindauer Psychotherapiewochen kam es seit der Nachkriegszeit in Lindau immer wieder zu Meldungen aus der Wissenschaft, obwohl am Ort keine Hochschule angesiedelt ist. Alljährlich im Sommer kommen knapp 4000 Therapeuten und Analytiker zu den Psychotherapiewochen an den Bodensee.

Im März 2014 erhielt Lindau den Zuschlag für die Ausrichtung der Kleinen Landesgartenschau 2021. Sie soll unter dem Motto „Ring aus Inselgärten – Natur in der Stadt 2021“ abgehalten werden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lindau_(Bodensee)#Geschichte