Drehorgel buchen in Freiburg

Buchen Sie unsere liebevoll hergestellte Drehorgel mit dem ganz besonderen Charme der 1920er Jahre. Unser Leierkastenmann kann professionell mit seiner Drehorgel umgehen und ist ein Publikumsmagnet. Wenn man von Weitem die Klänge der Drehorgel hört, muss man einfach schauen, wo die Klänge herkommen.

Nachweislich ist die Drehorgel seit Beginn des 18. Jahrhunderts bereits als Instrument für Straßenmusiker und Gaukler bekannt. Drehorgeln wurden früher in Werkstätten gebaut, später von Orgel-Manufakturen. Unsere Violinopan Drehorgel kommt aus der bekannten Manufaktur Stüber aus Berlin.

Wenn Sie unsere Drehorgel buchen, kommt unser Leierkastenmann natürlich im Outfit der 20er Jahre, standardmässig im Streetworker Kostüm. Auf Wunsch sind natürlich auch andere Kostüme möglich, wie z.B. der Butler Look. Ebenso können Sie den Drehorgel Spieler auch im Corporate Identity Ihres Unternehmens für Ihre Gäste spielen lassen.

Wenn die Drehorgel aufgestellt ist, benötigt sie ca. 30 Minuten zur Akklimatisierung, bevor sie gespielt werden kann. Wir können auf der Drehorgel Märsche, Weihnachtslieder etc. spielen, welche von Rollen kommt. Der Drehorgelspieler und seine Drehorgel benötigen einen Platz von ca 1 x 2 m für Ihren Auftritt.

Die Drehorgel ist seit vielen Jahren erfolgreich unterwegs. Buchen Sie die Drehorgel für Kongresse, Tagungen, Messen, Geschäftseröffnungen, Jubiläen, Tag der offenen Tür oder andere Events. Sie können die Drehorgel auch für Filmproduktionen buchen.

Drehorgel buchen Freiburg

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Geschichte von Freiburg

Eine erste Erwähnung von Siedlungen im Bereich des heutigen Freiburg, der Wiehre, Zähringen und Herdern, findet sich in einem Dokument aus dem Jahr 1008. Um 1091 baut der Zähringer-Herzog Bertold II. das Castrum de Friburch (Ruine Leopoldsburg) auf dem Schlossberg. Der Siedlung der Dienstleute und Handwerker am Fuße des Berges verlieh Bertolds Sohn Konrad im Jahre 1120 das Markt- und Stadtrecht. An Stelle der inzwischen zu kleinen Kirche veranlasste Bertold V. um 1200 den großzügigen Bau des heutigen Münsters, der v. a. durch die Einkünfte der Silberminen im Schwarzwald finanziert wurde, die wesentlich zum Wohlstand der Freiburger Bürger beitrugen.

Nach dem Aussterben der Zähringer übernahmen 1218 die Grafen von Urach die Herrschaft und nannten sich fortan die Grafen von Freiburg. Nach häufigeren Streitereien mit den Grafen um die Finanzen kaufte sich die Freiburger Bürgerschaft 1368 mit 15.000 Mark Silber von der Herrschaft des ungeliebten Egino III. los und unterstellte sich dem Schutz des Hauses Habsburg.

Freiburg musste den neuen Herrschern Kriegsleute stellen und Finanzhilfe leisten. In der Schlacht bei Sempach siegten die Schweizer Eidgenossen 1386 gegen den österreichischen Herzog Leopold III. und löschten dabei einen Großteil des Freiburger Adels aus. Die Zünfte beherrschten danach den Stadtrat. Freiburg war bis 1427 Reichsstadt. Als Herr der österreichischen Vorlande stiftete Erzherzog Albrecht 1457 die Freiburger Universität.

Gegenreformation und Dreißigjähriger Krieg

Im Jahre 1498 hielt Maximilian I. Reichstag in Freiburg. Unter dem Zeichen des Bundschuhs erhoben sich in der gleichen Zeit die Bauern am Oberrhein, doch der Aufstand bei Freiburg unter Joß Fritz im Jahr 1513 wurde verraten. 1525 nahmen im Deutschen Bauernkrieg Bauern unter Führung von Hans Müller Freiburg ein und zwangen den Stadtrat, einer evangelisch-christlichen Vereinigung beizutreten. Als 1529 in Basel die Bilderstürmer den Protestantismus durchsetzten, flohen der Fürst der Wissenschaft Erasmus von Rotterdam und das Basler Domkapitel ins katholische Freiburg. Mit der Vollendung des Hochchors, der 1513 durch den Konstanzer Weihbischof geweiht wurde, war 1536 das Münster endgültig fertiggestellt.

Kurz nach Beginn des Dreißigjährigen Krieges 1620 übernahmen die Jesuiten die Universität Freiburg. Im Jahre 1632 besetzten die Schweden unter General Horn die Stadt, die in den folgenden Jahren mehrmals den Besitzer wechselte. Eine kaiserlich-bayrische Armee unter den Generälen Franz von Mercy und Jan van Werth nahm 1644 Freiburg ein. Anschließend kam es zur Schlacht bei Freiburg zwischen den Bayern und französisch-weimarischen Truppen.

Konflikte mit Frankreich und Herrschaft Napoleons

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts kam es unter Ludwig XIV. immer wieder zu Übergriffen auf rechtsrheinisches Gebiet. Nach dem Holländischen Krieg musste Kaiser Leopold I. 1679 im Frieden von Nimwegen die Stadt Freiburg samt Lehen sowie Betzenhausen und Kirchzarten der Krone Frankreichs überlassen. Nachdem Ludwig XIV. Sébastien Le Prestre de Vauban angewiesen hatte, die Stadt zu einer modernen Festung auszubauen, besuchte der König 1681 Freiburg, um den Fortschritt der Arbeiten persönlich zu begutachten. Er übernachtete im Basler Hof. Im Frieden von Rijswijk 1697 durfte Ludwig XIV. die im Elsass besetzten Gebiete einschließlich der freien Reichsstadt Straßburg behalten, musste aber Freiburg an die Habsburger zurückgeben. Gegen Ende des Spanischen Erbfolgekriegs besetzte Marschall Claude-Louis-Hector de Villars 1713 Freiburg erneut. Im zweiten österreichischen Erbfolgekrieg schlugen die Franzosen unter Marschall François de Franquetot die Österreicher 5. Juli 1744 bei Weißenburg, belagerten Freiburg und konnten die Stadt schließlich einnehmen. Als die französischen Truppen Freiburg räumen mussten, zerstörten sie die Festungsanlagen gründlich. Lediglich das Breisacher Tor blieb als Teil der vaubanschen Bauten erhalten.

Französische Revolutionstruppen nahmen Freiburg 1796 ein. Nach drei Monaten befreite Erzherzog Karl die Stadt. Als der Herzog von Modena Herkules III. im Frieden von Campo Formio 1797 seine italienischen Besitzungen verlor, erhielt er vier Jahre später 1801 im Frieden von Lunéville als Kompensation den Breisgau. Herkules III. war mit diesem Tausch nicht einverstanden, da er seine Verluste nicht für ausreichend kompensiert erachtete. Deshalb suchte er den Breisgau nach 1801 nicht auf. Die Regierungsgeschäfte führte der Freiherr Hermann von Greiffenegg, der den Breisgau formal erst am 2. März 1803 für das Haus Este in Besitz nahm. Nach Herkules’ Tod im Oktober 1803 fiel der Breisgau an seine ins Haus Habsburg eingeheiratete Tochter Maria Beatrice. Doch dieses modenisch-habsburgische Zwischenspiel dauerte nur kurz, denn durch Verfügung Napoleons fielen der Breisgau und die Ortenau 1805 an Baden, das seit 1803 Kurfürstentum war. Die Schlussakte des Wiener Kongresses bestätigte 1815 den Verbleib Freiburgs beim Großherzogtum Baden.

Ende der napoleonischen Herrschaft bis Erster Weltkrieg

1821 löste Freiburg Konstanz als Bischofssitz ab. Im Jahr 1827 wurde Freiburg Sitz des neu gegründeten Erzbistums Freiburg. 1845 wurde die Bahnstrecke in Richtung Offenburg eröffnet. Die Revolution von 1848 entlud sich im Südwesten Deutschlands besonders heftig, obgleich Baden 1818 während der Restauration eine recht liberale Verfassung erhalten hatte. In Freiburg kam es zu blutigen Barrikadenkämpfen, an denen neben badischen Regierungstruppen hessische Verbände beteiligt waren.

Mit der Reichsgründung von 1871 nahm die Stadt am allgemeinen Wirtschaftsaufschwung in Deutschland teil. Unter Oberbürgermeister Otto Winterer erhielt Freiburg mit der Bebauung neuer Stadtteile im Stile des Historismus sein Gesicht. Schon ab 1901 fuhr eine elektrische Straßenbahn.

Im Ersten Weltkrieg bombardierten französische Flugzeuge am 14. Dezember 1914 die offene Stadt Freiburg. Das Ereignis schockierte die Einwohner. Als ein Luftangriff im April 1915 einen Erwachsenen und sieben Kinder tötete, hatte dies eine Fluchtwelle aus der Stadt zur Folge.

Die Rückkehr des Elsass zu Frankreich nach dem verlorenen Krieg traf Freiburg wirtschaftlich besonders hart.

Freiburg unter den Nationalsozialisten

Zwei Reichskanzler in den Anfangsjahren der Weimarer Republik kamen aus Freiburg: Constantin Fehrenbach und Joseph Wirth.

Auch in Freiburg übernahmen 1933 die Nationalsozialisten die Macht. Unter dem Rektorat Martin Heideggers wurde die Universität gleichgeschaltet. 1938 wurde in der Reichspogromnacht auch die Freiburger Synagoge in Brand gesteckt. 1940 wurden im Rahmen der sogenannten Wagner-Bürckel-Aktion die in Freiburg noch verbliebenen Juden mit einem Sammeltransport ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert.

Die Luftwaffe führte irrtümlich einen Bombenangriff auf Freiburg am 10. Mai 1940 durch, bei dem 57 Menschen ums Leben kamen. Unter dem Decknamen Operation Tigerfish bombardierte die britische Royal Air Force am Abend des 27. November 1944 die Stadt, wobei etwa 2800 Bürger getötet wurden. Nach dem Angriff erhob sich nur noch das relativ unbeschädigte Freiburger Münster aus den Trümmern der im nördlichen Teil vollkommen zerstörten Altstadt, doch hatten die starken Detonationswellen das Kirchenschiff abgedeckt. Mit neuen Ziegeln, die aus Basel gespendet wurden, konnte das Münster bis Januar 1946 wieder fast vollständig gedeckt werden.

Nachdem General Charles de Gaulle auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 eine eigene Besatzungszone zugesprochen erhielt und die französische 1. Armee Ende März 1945 bei Speyer über den Rhein gesetzt hatte, stand die 9. Koloniale Infanteriedivision Mitte April vor Freiburg. Der SS-General Georg Keppler (XVIII. SS-Armeekorps) hielt eine Verteidigung der Stadt für sinnlos und zog „entgegen dem wiederholten ausdrücklichen ‚Führerbefehl‘ […] die dafür bestimmten Verteidigungskräfte (2 Bataillone)“ heraus.

Die „Stadt ergibt sich fast kampflos“ bestätigte der französische Armeegeneral Lattre de Tassigny zum 21. April 1945.

Entwicklung der Stadt seit 1945

Im Oktober hielt General de Gaulle in Freiburg eine Siegesparade ab. Infolge der Aufteilung Deutschlands in verschiedene Besatzungszonen wurde Freiburg 1946 die Landeshauptstadt des neugegründeten Bundeslandes Baden. Ministerpräsident war der gebürtige Freiburger Leo Wohleb, der im Colombischlössle residierte, während der Landtag im Historischen Kaufhaus tagte. Nach einer Volksabstimmung ging 1951 Südbaden – trotz des erbitterten Widerstands breiter Kreise der Bevölkerung – im Bundesland Baden-Württemberg auf.

Die Studentenunruhen der späten 1960er Jahre fanden auch in Freiburg ihren Niederschlag. Das gewachsene politische Bewusstsein führte in den 1970er Jahren zur Beteiligung vieler Freiburger am erfolgreichen Widerstand der Kaiserstühler Bauern gegen das geplante Kernkraftwerk Wyhl. Im Gefolge dieser Ereignisse entwickelte sich in der Stadt eine starke autonome Szene und ein breites ökologisch orientiertes Spektrum. Freiburg wurde zu einer Hochburg der neu gegründeten Grünen und wird daher als Ökohauptstadt Deutschlands bezeichnet. Auch wissenschaftlich und wirtschaftlich entwickelte sich in Freiburg ein Klima, das der Stadt eine führende Rolle als Umweltstadt verschafft hat – sie trat bei der Expo 2010 in Shanghai als „Green City“ auf.

Freiburg wurde durch seine verkehrsgünstige Lage und die Hochschulen und Forschungseinrichtungen zunehmend eine beliebte Stadt für Kongresse, Messen und Tagungen, insbesondere durch das Konzerthaus Freiburg und die Messe Freiburg. Der internationale Städtetourismus spielt eine starke Rolle.

1986 war die Stadt Gastgeber der siebten Landesgartenschau Baden-Württemberg, was für die Entwicklung der westlichen Stadtteile von großer Bedeutung war und zudem die Einrichtung der Ökostation zur Folge hatte. Ein starker Bevölkerungszuwachs forderte den Ausbau alter und die Errichtung neuer Wohngebiete. Auf einem von der französischen Garnison 1992 verlassenen Gelände der ehemaligen Vauban-/Schlageter-Kaserne entstand der international bekannte Stadtteil Vauban. 1993 erfolgte der Spatenstich zum neuen Stadtteil Rieselfeld.

Im Jahr 1996 überschritt die Stadt die Bevölkerungszahl von 200.000 Einwohnern. Darunter sind etwa 30.000 Studenten, die an der Universität und vier weiteren Hochschulen studieren.

Seit 2015 ist die Errichtung eines neuen Stadtteils im Gespräch, um der Wohnungsnot zu begegnen. Dabei fiel im Gemeinderat die Entscheidung für das bisher landwirtschaftlich genutzte Gelände "Dietenbach", zwischen Rieselfeld und dem Zubringer Mitte. 2018 sammelte ein Aktionsbündnis von über 15 Initiativen über 12.500 Unterschriften und führte damit einen Bürgerentscheid zum geplanten Stadtteil Dietenbach herbei. Am 24. Februar 2019 votierte beim Bürgerentscheid eine Mehrheit für die Bebauung des Dietenbach-Geländes.

Als Sitz des Erzbistums und kirchlicher Einrichtungen wie des Deutschen Caritasverbandes ist Freiburg ein Zentrum der katholischen Kirche. 1978 fand in Freiburg der 85. Deutsche Katholikentag statt, an dem u. a. Mutter Teresa teilnahm. Am 24. und 25. September 2011 besuchte Papst Benedikt XVI. im Rahmen seines Deutschlandbesuches Freiburg auf Einladung von Robert Zollitsch, des damaligen Freiburger Erzbischofs und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Der Pontifex feierte u. a. auf dem Flugplatz Freiburg eine Jugendvigil und am 25. September 2011 mit über 100.000 Gläubigen eine Eucharistie-Feier. Außerdem traf er Missbrauchsopfer, führte Gespräche mit Helmut Kohl, Verfassungsrichtern sowie dem Präsidium des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und hielt eine ekklesiologisch ausgerichtete Rede vor 1500 geladenen Gästen im Konzerthaus Freiburg.

Die 900-Jahr-Feier der Stadt im Jahre 2020 wurde im März durch die COVID-19-Pandemie und die damit einhergehenden Schutzmaßnahmen unterbrochen und daher bis Juli 2021 verlängert. Wenige Wochen im Sommer und Herbst 2020 wurden die Feierlichkeiten mit kleinen und mittleren Veranstaltungen fortgesetzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Freiburg_im_Breisgau#Geschichte